1. TTC Greifswald e.V.
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Verbandsliga - 1. Mannschaft
1. TTC Greifswald siegt in Rostock

Nach dem Auftaktsieg in Blesewitz stand für die Verbandsliga-Tischtennisspieler am vergangenen Wochenende das nächste Auswärtsprogramm auf dem Plan. Beim TSV Rostock Süd war am Vormittag zunächst die zweite Mannschaft der Gastgeber ein sehr ernst zu nehmender Konkurrent, der jedoch ohne seine Nummer eins antreten musste.
Auf Seiten der Greifswalder ist Neuzugang Martin Unterseher ins Team gerutscht, der im Doppel zusammen mit Andreas Weißenborn mit einem Sieg einen Einstand nach Maß feiern konnte. Auch Matzke/Last und Grittner/Lüskow gewannen ihre Partien und sorgten so für ein beruhigendes 3:0-Polster, das Last mit seinem Einzelsieg gegen die Nummer eins der Gastgeber noch ausbauen konnte.
Doch die Niederlagen von Matzke und Lüskow sorgten wieder für Spannung und nach dem anschließenden Sieg von Grittner gegen Bartsch sowie Niederlagen von Unterseher und Weißenborn stand die Partie zur Halbzeit wieder auf des Messers Schneide.
Zum Auftakt der zweiten Einzelrunde konnte Matzke gegen Franke dann einige Matchbälle abwehren und gewann die wichtige Partie hauchdünn mit 13:11 im Entscheidungsatz. Last erhöhte gegen Wollmann auf 7:4. Auch das Mittelpaarkreuz konnte im Anschluss erneut punkten, dieses Mal mit umgekehrtem Ergebnis: Grittner unterlag gegen Spiegelberg, Lüskow siegte dagegen in drei Sätzen. Beim Stand von 8:5 konnte Weißenborn dann den entscheidenden Punkt zum Sieg holen, doch beim 9:11 im Entscheidungssatz unterlag er Osmers unglücklich.
Diese Niederlage war aus Greifswalder Sicht allerdings verschmerzbar, denn am Nachbartisch fuhr Unterseher gegen Schröder einen ungefährdeten Dreisatzsieg ein und brachte den wichtigen 9:6-Auswärtserfolg unter Dach und Fach.
Im Nachmittagsspiel war dann die dritte Mannschaft der Rostocker ein etwas leichterer Gegner. Beim deutlichen 9:4-Sieg wurden acht der neun Siegpunkte in drei Sätzen eingefahren. Die Greifswalder mussten lediglich im Doppel durch Weißenborn/Unterseher sowie im Einzel durch Unterseher knappe Fünfsatzniederlagen einstecken. Außerdem unterlag Lüskow seinem ehemaligen Mannschaftskollegen Sanmann und Last gegen Albrecht, der Sieg war letztlich aber ungefährdet.
Mit diesen beiden Siegen ist der TTC-Sechser in der Verbandsliga die einzig noch ungeschlagene Mannschaft. Das nächste Punktspiel findet am 05.11. beim Aufsteiger FSV Rühn statt, bevor dann am 12.11. die ersten beiden Heimspiele in der heimischen Jahn-Sporthalle ausgetragen werden.


1.TTC setzt Siegeszug fort

Am letzten Wochenende standen für den Greifswalder Verbandsligisten endlich die ersten Heimspiele an. Am Vormittag war das Team von Nord-West Rostock zu Gast. Beide Mannschaften traten dabei in Bestbesetzung an.
Matzke/Last und Weißenborn/Untersehen ließen in Ihren Doppeln nichts anbrennen, ungleich spannender war dann die Partie von Grittner/Lüskow gegen das Spitzendoppel der Gegner, Möller/Powilleit. Die ersten beiden Durchgänge gingen sehr deutlich an die Gäste, doch das TTC-Duo steckte nicht auf gewann die nächsten drei Durchgänge und holte damit den nächsten Sieg.

Last gewann gegen Powilleit in fünf, Matzke gegen Möller in vier Sätzen. Und der TTC-Express war nicht aufzuhalten. Klare Dreisatzsiege von Grittner und Lüskow sorgten für eine beruhigende 7:0-Führung.
Auch wenn die Partie von Weißenborn gegen einen sehr starken Merten verlorenging, Unterseher, Matzke und Last gewannen Ihre Partien und brachten damit den deutlichen 9:1-Erfolg unter Dach und Fach.

Am Nachmittag erwartete man dann mit Neubrandenburg einen dicken Brocken in der Hansestadt. Die Gäste, zunächst nur mit fünf Mann anwesend, versuchten den Spielbeginn mit unfairen Mitteln zu verzögern, doch die Greifswalder ließen sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen, im Gegenteil. Auch angestachelt durch die lautstarke Unterstützung von knapp 25 Zuschauern begann der TTC entfesselnd.

Matzke/Last ließen in Ihrer Partie nur 17 Punkte in drei Sätzen zu. Weißenborn/Unterseher bezwangen schon etwas überraschend Kischel/Lehmann, sensationell der Dreisatzsieg von Grittner/Lüskow gegen Wroblewski/Pijacki.
Matzke erhöhte gegen Pijacki auf 4:0. Am Nachbartisch hatte Last gegen Wroblewski das Glück nicht auf seiner Seite. Trotz Matchball unterlag der Greifswalder mit 11:13 im Entscheidungssatz.

Auf das starke Mittelpaarkreuz des TTC war dann wieder Verlass. Grittner gewann gegen Boike in drei klaren Sätzen, selbiges gelang Lüskow gegen Ramlow. Die Hansestädter führen somit deutlich mit 6:1.

Im unteren Paarkreuz wehrte sich Weißenborn gegen Lehmann tapfer, konnte die Viersatzniederlage aber nicht verhindern. Am Nachbartisch begeisterte Unterseher mit seinem Offensivspiel gegen Kischel und sorgte für einen beruhigenden 7:2-Zwischenstand zur Halbzeit.
Auch wenn anschließend das obere Paarkreuz mit Last und Matzke ungewohnt patzte und besonders Last gegen Pijacki mit dem 10:12 im Entscheidungssatz erneut nicht das Glück zur Seite stand, der Sieg für die Greifswalder war nicht in Gefahr.

Grittner und Lüskow, die an diesem Tag in sechs Einzeln ohne Satzverlust blieben, fuhren, getragen von der Begeisterung des Publikums, die noch fehlenden zwei Siegpunkte ein und besiegelten den 9:4-Erfolg gegen das Neubrandenburger Team.
Mit nun 12:0-Punkten übernahm der 1. TTC die Tabellenführung in der Verbandsliga. Die nächsten beiden Heimspielspiele steigen dann am ersten Dezemberwochenende.

1. TTC wahrt weiße Weste


Auch am vorletzten Spieltag der Hinrunde ließen die Verbandsligaspieler des 1. TTC Greifswald nichts anbrennen und verteidigten weiterhin verlustpunktfrei die Tabellenspitze.

Am Vormittag war die Oberliga-Reserve von Parchim zu Gast in der Hansestadt, die mit Kukkuk einen Polen an Position eins eingekauft haben.

Der TTC begann die Doppelspiele wieder sehr konzentriert. Last/Matzke und Grittner/Lüskow gewannen ihre beiden Spiele deutlich, Weißenborn/Carls mussten sich dagegen knapp geschlagen geben.

Nach dem Dreisatzerfolg von Matzke gegen Gardlo kam es zum heiß erwarteten Duell von Last gegen Kukkuk. Unglücklich verlor der TTC-Spieler den ersten Satz in der Verlängerung und auch Durchgang zwei ging mit 9:11 an den Parchimer. Doch der Greifswalder kämpfte sich zurück ins Spiel, gewann Satz drei in der Verlängerung und auch Satz vier mit 11:7. Im Entscheidungssatz ließ der Pole dann wieder seine Klasse aufblitzen und siegte mit 11:6.

Anschließend gewann Grittner seine Partie in vier Sätzen, am Nachbartisch hatte Lüskow mit seinem Gegner Leu ungleich mehr Schwierigkeiten. Doch auch eine 0:2-Satzführung brachte den TTC-Akteur nicht aus dem Tritt. Konzentriert holte sich Lüskow die folgenden drei Durchgänge mit 11:8, 11:7 und 11:4.

Weißenborn erhöhte im Anschluss auf 6:2 und trotz der Niederlage von Ersatzmann Carls stand zur Halbzeit eine beruhigende Führung zu Buche.

Im oberen Paarkreuz versuchte dann Matzke den Polen zu knacken. Der Auftakt verlief mit 11:8 vielsprechend und auch Durchgang zwei gestaltete sich offen, ehe der Parchimer in der Verlängerung das bessere Ende für sich hatte. Die nächsten beiden Sätze gingen dann deutlicher an den Gast. Am Nebentisch fuhr Last gegen Gardlo nach verlorenem Auftaktsatz einen letztlich ungefährdeten Erfolg ein.

Das zuletzt sehr starke Mittelpaarkreuz des 1. TTC setzte dann erneut den Schlusspunkt. Während Lüskow gegen Kruggel relativ deutlich gewann, machte es Grittner gegen Leu beim 12:10 im Entscheidungssatz sehr viel spannender.

Nach dem 9:4-Erfolg war dann am Nachmittag das Team aus Hagenow zu Gast, die durch den knappen Auswärtserfolg am Vormittag in Blesewitz mit viel Selbstbewusstsein anreisten.

Doch der Verbandsligaspitzenreiter gab sich keine Blöße und führte schnell 3:0 nach den Auftaktdoppeln. Hervorzuheben dabei der klare Dreisatzerfolg von Grittner/Lüskow gegen das ebenfalls eingespielte Hagenower Spitzendoppel Jahnke/Jost.

Matzke und Last gewannen anschließend ihre beiden Einzel jeweils mit 11:6 im Entscheidungssatz und bauten den Vorsprung auf 5:0 aus. Last drehte dabei gegen die Nummer eins der Gäste, Jahnke, sogar einen 0:2-Satzrückstand und wehrte in Durchgang drei beim knappen 15:13 einige Matchbälle ab.

Im mittleren Paarkreuz fehlte Grittner gegen Sonneck etwas die Puste, so dass der Hagenower in fünf Sätzen gewann. Lüskow gegen Lambrecht sowie Weißenborn gegen Jost gewannen im Anschluss deutlich und Carls baute durch seinen Fünfsatzerfolg gegen Kraft die Führung für den 1. TTC Greifswald sogar auf 8:1 aus.

Auf wenn Matzke mit 10:12 im Entscheidungssatz gegen Jahnke unterlag, im Parallelspiel brachte Last gegen Jost den 9:2-Sieg gegen Hagenow unter Dach und Fach.

Mit nun 16:0-Punkten reisen die Greifswalder in 14 Tagen selbstbewusst zum Spitzenspiel zum Vfl Schwerin, die ebenfalls noch ungeschlagen sind. Mit einem Unentschieden in der Landeshauptstadt könnten die Hansestädter die Herbstmeisterschaft dann perfekt machen.

 

1.TTC verliert Spitzenspiel in Schwerin

Am vergangenen Wochenende kam es in der Tischtennis-Verbandsliga zum langerwarteten Showdown: der 1. TTC Greifswald versuchte am letzten Hinrundenspieltag beim ebenfalls noch ungeschlagenen Vfl Schwerin, die Tabellenführung zu verteidigen.

Die Vorzeichen sprachen allerdings für einen Heimsieg der Schweriner, denn die Hansestädter mussten auf ihre etatmäßige Nr. 3, Grittner, verzichten und Schwerin hatte sich im Vergleich zum Vorjahr nochmals verstärkt.

So erwischte der Gastgeber dann auch den besseren Start. Lüskow/Zimmermann unterlagen im Doppel deutlich, während sich Last/Matzke durchsetzen konnten. Ein Schlüsselspiel der Partie, das Dreierdoppel von Weißenborn/Unterseher gegen Riebschläger/Meyer, ging dann verloren.

Auch das obere Paarkreuz mit Last und Matzke fand zunächst nicht zum gewohnten Spiel und musste seine Partien gegen Gabler bzw. Becker deutlich abgeben. Als dann Weißenborn, der ins Mittelpaarkreuz aufrücken musste, trotz guten Spiels gegen Le Minh verlor, schien die Vorentscheidung beim 1:5-Rückstand bereits gefallen.

Doch der TTC steckte nicht auf. Mit der Unterstützung einiger angereister Fans im Rücken holte Lüskow gegen Riebschläger einen zweimaligen Satzrückstand auf, um am Ende knapp mit 12:10 im Entscheidungssatz zu triumphieren.

Zimmermann unterlag dann zwar Meyer, doch Unterseher verkürzte mit seinem ungefährdeten Sieg gegen Kelch zur Halbzeit auf 3:6.

Die Hoffnung auf einen Punktgewinn in Schwerin stieg weiter, nachdem Matzke nach einer deutlichen Leistungssteigerung den Ex-Greifswalder Gabler in drei Sätzen bezwingen konnte. Am Nachbartisch gewann Last gegen Becker den ersten Satz, doch leider gingen die folgenden drei Durchgänge jeweils knapp verloren.

Seine starke Tagesform unterstrich dann Lüskow, der gegen Le Minh einen Dreisatzerfolg einfahren konnte. Schwerin führte nun nur noch mit 7:5.

Stark präsentierte sich auch Weißenborn, der gegen Riebschläger die ersten beiden Sätze unglücklich mit 9:11 und 10:12 verlor, anschließend aber die Klasse des Gegners anerkennen musste.

Unterseher beindruckte im Anschluss gegen Meyer mit seinem kompromisslosen Offensivspiel und schlug den Schweriner in drei Sätzen.

Beim 6:8-Rückstand der Greifswalder ruhten die Hoffnungen nun auf Ersatzmann Zimmermann, der gegen Kelch für den Anschluss sorgen sollte, um dann für Last/Matzke im abschließenden Spitzendoppel die Chance zu ermöglichen, doch noch einen Punkt aus der Landeshauptstadt zu entführen und damit die Tabellenführung verteidigen zu können.

Im letzten Einzel des Tages entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Satz eins ging knapp mit 11:9 an den Schweriner und auch in Durchgang zwei hatte dieser mit 11:8 das bessere Ende für sich.

Doch der TTC-Akteur steckte nicht auf und holte sich Satz drei mit 11:9. In Durchgang erreichte das Match beim Stand von 9:9 dann seinen Höhepunkt. Leider wusste der Schweriner auch in dieser Phase mit seinen guten Aufschlägen zu überzeugen und holte sich mit 11:9 den entscheidenden Punkt zum 9:6-Erfolg gegen den 1. TTC Greifswald, der aufgrund des Fehlens von Grittner mit diesem Ergebnis nicht unzufrieden sein braucht.

Mit dieser Niederlage überwintern die Universitätsstädter mit nur einem Zähler Rückstand auf Tabellenplatz zwei, so dass der Gewinn der Meisterschaft weiterhin aus eigener Kraft, möglicherweise erst am letzten Spieltag gegen Schwerin, eingefahren werden kann. 

1.TTC feiert sensationelles Auswärts-Comeback

Die Konstellation vor dem Spiel beim Tabellendritten aus Neubrandenburg war klar: Nur mit einem Sieg würde man Anschluss an Spitzenreiter Schwerin halten und damit aus eigener Kraft die Meisterschaft sowie eventuellen Aufstieg schaffen können.

Da wog es besonders schwer, dass die Greifswalder auf ihre Nr. 3, Grittner, verzichten mussten. Aber auch die Gastgeber traten ohne ihre Nr. 1, Wroblewski, an, so dass es in dieser Partie keinen Favoriten gab.

Der Schock dann gleich zu Beginn: das noch ungeschlagene Doppel der Greifswalder, Matzke/Last, musste nach 10 Erfolgen in Serie gegen die unbequemen Boike/Kischel die erste Saison-Niederlage einstecken.

Die Niederlage von Lüskow/Kriese gegen Pijacki/Ramlow, G. war einkalkuliert, der Sieg von Weißenborn/Unterseher über Jakubzik/Ramlow, K. dagegen sehr wichtig, um nicht bereits frühzeitig den Anschluss zu verlieren.

Last wollte sich für die knappe Hinspielniederlage gegen Pijacki revanchieren, was jedoch nicht gelang. Matzke siegte am Nebentisch gegen Ramlow, G. und verkürzte auf 2:3.

Einen Rückschlag gab es dann im folgenden Einzel von Weißenborn gegen Boike. Taktisch hervorragend agierend führte der TTC-Akteur mit 2:0-Sätzen sowie 9:5 im dritten Satz. Den Sieg kurz vor Augen verlor Weißenborn dann jedoch etwas den Faden und unterlag äußerst unglücklich mit 11:13, 9:11 und 9:11. Sichtlich geschockt und gehemmt trat dann auch Lüskow gegen Kischel auf und unterlag ebenso in vier Sätzen wie im Anschluss Kriese gegen Jakubzik. Plötzlich lagen die Universitätsstädter also mit 2:6 zurück und die Meisterschaft in weiter Ferne. Doch kampflos wollte man sich bei den unsympathischen Gastgebern nicht geschlagen geben.

Die nächsten beiden Einzel machten deutlich, dass hier noch was gehen sollte. Unterseher, der von Spiel zu Spiel zu Spiel immer besser in Form zu kommen scheint, gab gegen Ramlow, K. in drei Sätzen ganze 12 Punkte ab und überrollte förmlich seinen Gegner. Anschließend gelang Matzke beim 11:3, 11:3, 11:7 gegen Pijacki ähnliches. Somit schnupperten die Gäste beim 4:6 wieder an einem Punktgewinn.

Am Nebentisch verlor Last gegen Ramlow. G. den ersten Satz und hatte in Durchgang zwei außerdem Satzbälle abzuwehren. Mit einer Energieleistung holte sich der TTC-Spieler jedoch die nächsten beiden Sätze mit 17:15 und 13:11, der Neubrandenburger wiederum Satz vier mit 11:7. In Durchgang fünf kam Last dann endlich mit seinem Offensivspiel durch und siegte mit 11:6.
Lüskow fuhr im Anschluss gegen Boike einen ungefährdeten Dreisatzerfolg ein und sorgte für den 6:6-Ausgleich.
Weißenborn hatte noch immer etwas mit der unglücklichen Niederlage aus der ersten Einzelrunde zu kämpfen und fand gegen Kischel nicht ins Spiel. Folglich ging Durchgang eins klar mit 11:4 an die Gastgeber. Doch der Greifswalder blieb am Ball und sein Gegner biss sich in den folgenden Sätzen an dem gefährlichen Unterschnittspiel, gepaart mit sicheren Topspins die Zähne aus. Mit 11:9, 14:12 und 11:6 gewann der Hansestädter, lautstark unterstützt von der eigenen Mannschaft, die nächsten Sätze und revanchierte sich damit für die Niederlage aus dem Vorjahr an gleicher Stelle. Nach dem deutlichen Rückstand ging der Tabellenzweite damit erstmals in dieser Partie in Führung. Am Nachbartisch siegte Unterseher gegen Jakubzik erneut ungefährdet in drei Sätzen, so dass nun sogar das Unentschieden gesichert war. Im letzten Einzel lag es dann an Ersatzmann Kriese, gegen Ramlow, K. den entscheidenden Siegpunkt zu holen, anderenfalls hätte das Abschlussdoppel über Sieg oder Remis entscheiden müssen. Kriese gewann Satz eins in der Verlängerung, Satz zwei ging mit 11:7 an den Gastgeber. Anschließend gelang es dem Greifswalder immer besser, die schnellen Topspins seines Gegners zu entschärfen und seinerseits mit Offensivaktionen zu punkten. Punkt für Punkt wurde nun bejubelt und Kriese behielt schließlich mit 11:9 und 11:7 die Oberhand.

Nach dem 2:6-Rückstand war dieser 9:6-Auswärtssieg beim Tabellennachbarn nicht unbedingt mehr zu erwarten, der TTC zeigte jedoch, dass man diese Mannschaft niemals abschreiben sollte.

Damit beträgt der Rückstand auf Schwerin, die an diesem Wochenende spielfrei hatten, nach wie vor nur einen Punkt.

 

 

 

1. TTC schafft kleine Sensation

 

Es war einer der Tage, die man als Tischtennis-Fan so schnell nicht vergessen wird. Spieler und Zuschauer waren sich einig, eine derartige Dramatik bei einem Spiel bisher noch nicht erlebt zu haben.

Die Vorzeichen waren klar: gegen den TSV Rostock II und III mussten beide Spiele gewonnen werden, damit der 1. TTC Greifswald am kommenden Samstag mit einem Sieg gegen den Tabellenführer Vfl Schwerin noch die Meisterschaft holen kann.

Rostock II kündigte sich erstmals in dieser Saison in Bestbesetzung an – der Spitzenspieler der Gäste, Lehner, ist berufsbedingt nur selten dabei.

Dann die Hiobsbotschaft, 48 Stunden vor Spielbeginn: Greifswalds Nr. 2, Last, musste aus persönlichen Gründen absagen. Die Meisterschaft schien damit entschieden, zumal auch die Nummer 4, Lüskow, mit einer Handverletzung gehandicapt war.

Somit rückte Kriese für Last ins Team und das Motto hieß ab sofort: „Wir haben keine Chance, also nutzen wir sie!“

Die neu formierten Doppel brachten einen Sieg aus drei Spielen. Unterseher/Matzke schlugen Spiegelberg/Bartsch, während Grittner/Lüskow gegen Lehner/Franke sowie Weißenborn/Kriese gegen Osmers/Wollmann das Nachsehen hatten.

Dann der erste Paukenschlag: Grittner, der für Last in das obere Paarkreuz rückte, schlug Rostocks Lehner in drei Sätzen. Am Nachbartisch gelang selbiges Matzke gegen Franke.

Mit den Zuschauern im Rücken spielte sich auch das Mittelpaarkreuz des 1. TTC in einen Rausch. Sowohl Lüskow gegen Osmers als auch Weißenborn gegen Bartsch gewannen ihre Spiele nach verlorenem ersten Satz durch offensiveres Spiel jeweils in vier Sätzen.

Greifswald führte damit mit 5:2 und das Wunder schien plötzlich möglich. Anschließend musste Unterseher gegen Spiegelberg an den Tisch. Der Rostocker fand besser ins Spiel und gewann die ersten beiden Sätze. Doch der TTC-Akteur glaubte an seine Chance und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Mit 11:8, 12:10 und 11:9 gelang Unterseher tatsächlich noch die Wende und damit der Sieg.

Auch Kriese zeigte gegen den starken Wollmann ein sehr gutes Spiel, letztlich musste er die Überlegenheit des Gegners jedoch anerkennen. Zur Halbzeit führte der Gastgeber also völlig unerwartet mit 6:3.

Zum Auftakt der zweiten Einzelrunde gewann Matzke gegen Lehner in vier Sätzen und als am Nachbartisch auch Grittner gegen Franke die ersten beiden Durchgänge holte, schien die Sensation zum Greifen nahe. Leider agierte der Rostocker in der Folge taktisch kluger und drehte diese Partie noch zu seinen Gunsten.

Im Anschluss bekam es Lüskow mit Bartsch zu tun, auch hier ging es über die volle Distanz und auch hier hatten die Gäste das glücklichere Ende für sich. Der Vorsprung schmolz dahin, nur noch 7:5 für den TTC.

Weißenborn ging anschließend als Außenseiter in die Partie gegen Osmers. Nach verlorenem ersten Satz wurde der Rostocker seiner Favoritenrolle gerecht und gewann. Nur noch 7:6.

Unterseher und Kriese hatten nun die schwierige Aufgabe, gegen das starke untere Gäste-Paarkreuz wenigstens einen Punkt einzufahren, um die Chance auf den benötigten Sieg aufrechtzuerhalten.

Kriese spielte erneut am Limit und verlor unglücklich mit 9:11, 11:13, 11:6, 8:11 gegen den Routinier Spiegelberg. Am Nachbartisch ließ Unterseher gegen Wollmann jedoch nichts anbrennen und gewann überraschend deutlich mit 11:7, 11:2, 11:9.

Greifswald führte mit 8:7, das Abschlussdoppel musste die Entscheidung bringen. Hier bekamen Unterseher/Matzke mit den Ex-Doppel-Landesmeistern Lehner/Franke einen schweren Brocken vorgesetzt, die Vorzeichen waren also klar verteilt.

Es entwickelte sich ein Spiel, dass an Spannung, aber auch hochklassigen Ballwechseln kaum noch zu übertreffen war. Durchgang eins ging mit 11:9 an Unterseher/Matzke, Satz zwei trotz langer Führung mit dem gleichen Ergebnis an Rostock. Die Greifswalder drehten den Spieß wieder um, 11:9 Satz drei für die Gastgeber. In Durchgang vier dann ein kleiner Bruch im Spiel, Lehner/Franke gewannen deutlich mit 11:2.

Somit musste auch hier der fünfte Satz über Sieg oder Remis entscheiden. Lautstark unterstützt von den Zuschauern erspielten sich Unterseher/Matzke eine 6:4-Führung. Doch die eingespielte Rostocker Kombination agierte trickreich mit Schnittwechseln und erspielte sich seinerseits eine 8:6-Führung. Greifswald nahm die Auszeit, um den Spielfluss der Gegner unterbrechen. Mit Erfolg: Der TTC glich aus, doch die Gäste brachten beide Aufschläge durch – 8:10 und damit zwei Matchbälle für Rostock. Das TTC-Duo setzte nun alles auf eine Karte und wurde belohnt – 10:10-Ausgleich. Niemand der Greifswalder Spieler und Zuschauer hielt es nun noch auf den Sitzen. Unterseher/Matzke mussten noch zwei weitere Matchbälle abwehren, bevor sie ihrerseits ihren zweiten Matchball zum viel umjubelten 15:13 nutzen konnten. Nach über 4,5 Stunden Spielzeit war der Tischtennis-Marathon mit 9:7 zugunsten des 1. TTC Greifswald entschieden. Spieler und Zuschauer lagen sich in den Armen.

 

Jeder Spieler war sich bewusst, dass dieser Sieg wertlos ist, sollte in der Nachmittagspartie gegen die mit einigen Materialspielern sehr unbequem agierende dritte Vertretung der Rostocker kein Sieg eingefahren werden.

Zunächst fiel es etwas schwer, nach diesem Kraftakt wieder Spannung aufzubauen, am Ende hieß es nach einigen Höhen und Tiefen 9:5 für den TTC.

Damit kommt es am kommenden Wochenende zum alles entscheidenden Spiel um die Verbandsliga-Meisterschaft und den möglichen Oberliga-Aufstieg. Die Greifswalder hoffen wieder auf die zahlreiche Unterstützung der Zuschauer. Spielbeginn ist am Samstag um 15:30 in der Jahn-Sporthalle.

 

1.TTC unterliegt Schwerin im Spitzenspiel

Relegation in Hamburg setzt den Schlusspunkt unter toller Saison

Besser hätte das Drehbuch nicht geschrieben werden können. Mit Greifswald und Schwerin trafen am vergangenen Samstag am letzten Spieltag die mit Abstand beiden besten Mannschaften der Verbandsliga aufeinander. Circa 35 Zuschauer wollten es sich nicht nehmen lassen, den TTC-Sechser beim Kampf um die Meisterschaft zu unterstützen.

Die Hansestädter sorgten zu Beginn für ein Überraschungsmoment. Nach der guten Leistung vom letzten Wochenende bildete trotz der Rückkehr von Last das Duo Matzke/Unterseher das Spitzendoppel, so dass mit Grittner/Lüskow ein sehr starkes Dreierdoppel aufgestellt werden konnte. Die Taktik ging auf. Letztere gewannen nach Startschwierigkeiten in vier Sätzen, die Niederlage von Last/Weißenborn gegen Schwerins Spitzendoppel Gabler/Becker kam wenig überraschend. Leider patzten ausgerechnet Matzke/Unterseher. Sichtlich nervös lagen beide schnell mit 0:2-Sätzen hinten. Dann die Aufholjagd: Ein 11:8 folgte im vierten Satz schnell eine 9:4-Führung, doch völlig überraschend dann ein Bruch im Spiel der Greifswalder. Die Gäste machten sieben Punkte am Stück und sorgten für die von beiden Mannschaften so wichtig eingeschätzte Führung nach den Auftaktdoppeln.

Somit standen die TTC-Akteure von Beginn an unter Druck. Matzke schlug Becker, am Nebentisch kämpfte sich Last gegen Gabler nach 0:2-Rückstand in den Entscheidungssatz, hier hatte der Schweriner jedoch das bessere Ende für sich.

Im mittleren Paarkreuz unterlag Grittner gegen Riebschläger, während am Nachbartisch Lüskow gegen Le Minh ein starkes Spiel zeigte und schnell mit 2:0 führte. Der Vietnamese agierte in der Folge offensiver, Lüskow versuchte gegenzuhalten. Äußerst unglücklich gingen die folgenden Sätze mit 8:11, 9:11 und 11:13 verloren. Die Greifswalder erlitten damit bereits den zweiten Dämpfer in dieser Partie, Schwerin führte mit 5:2.

Doch das untere Paarkreuz hielt, zusammen mit der wieder einmal fantastischen Stimmung der Zuschauer, die Gastgeber im Spiel. Unterseher schlug Meyer sicher in vier Sätzen, nebenan machte es Weißenborn gegen Scheibel ungleich spannender. Der TTC-Kapitän holte sich die Sätze zwei und drei sicher, die anderen beiden gingen zu neun an den Gast. Im Finaldurchgang schien beim 5:0-Seitenwechsel zugunsten von Weißenborn die Vorentscheidung bereits gefallen, aber im Tischtennis ist ein solcher Rückstand schnell aufzuholen. Plötzlich egalisierte der Schweriner die Führung zum 5:5. Angetrieben von den TTC-Fans setzte der Hansestädter mit seinem Offensivspiel alles auf eine Karte und machte sechs Punkte in Folge. Greifswald war damit wieder im Spiel und verkürzte auf 4:5. Die beiden fast sicher geglaubten Punkte vom Einserdoppel sowie Lüskow im Hinterkopf hätte es nun auch 6:3 zugunsten des TTC stehen können und der Druck wäre um einiges geringer.

So aber musste das obere Paarkreuz nachlegen. Und es sah zunächst gut aus. Last führte gegen Becker mit 10:8 im Auftaktsatz, am Nebentisch drehte Matzke einen Rückstand zur 2:1-Satzführung gegen Gabler. Leider wendete sich in der Folge das Blatt. Last musste den ersten Satz mit 11:13 noch abgeben und verlor die nächsten beiden Sätze deutlich, Matzke musste in den Fünften und allen war klar, dass diese Partie geholt werden musste, um die Greifswalder im Spiel zu halten. Bei 8:9 kratzte der Schweriner einen Netzroller noch vom Hallenboden und spielte den Ball am Netz vorbei unerreichbar auf den Tisch. Mit diesem sicher geglaubten Punkt war die Gegenwehr gebrochen, die Gäste führten mit 7:4.

Grittner stand nun gehörig unter Druck und fand übermotiviert nicht zum gewohnten Spiel. Die 0:3-Niederlage und das damit verbundene 8:4 bedeuteten gleichzeitig die Meisterschaft für den Vfl Schwerin, da der TTC-Sechser einen Sieg zum Titel benötigt hätte.

Dennoch wollte sich die Heimmannschaft erhobenen Hauptes nach einer tollen Saison von den Zuschauern verabschieden und kämpfte weiter, da ein Unentschieden noch immer möglich war.

Lüskow bewies Moral und rang Riebschläger in fünf Sätzen nieder. Unterseher war ebenfalls auf der Siegerstraße, am Nachbartisch zählte die Partie von Weißenborn gegen Meyer jedoch zuerst. Allen war nun klar: Mit einen Sieg wäre der 7:8-Anschluss hergestellt und das Abschlussdoppel in Reichweite.

Satz eins ging mit 11:9 an Schwerin, Satz zwei mit dem gleichen Ergebnis an Greifswald. In den nächsten beiden Durchgängen hatte der Gast allerdings dann das bessere Ende für sich und sorgte für den Schlusspunkt zum 9:5-Auswärtserfolg.

Mit 32:4-Punkten spielte der 1. TTC dennoch eine herausragende Serie und wird am kommenden Wochenende in Hamburg als krasser Außenseiter bei den Relegationsspielen den Saisonabschluss feiern.

 

 

 

 

 

 

 

 




nächster Spieltag  
  05./06.05. Relegation zur Oberliga

05.05.

11:00 Uhr
SC Urania Hamburg - TT-Freunde BVM Hamburg
Preetzer TSV - TTC I


15:00 Uhr
Sieger Spiel1 - Verlierer Spiel 2
Sieger Spiel 2 - Verlierer Spiel 1

06.05.

11:00 Uhr
Die beiden restlichen Spiele

Nur der Sieger der Relegation steigt auf.

 
Neuigkeiten  
  TTC I - Vfl Schwern 5:9

TTC II - Medizin Salsund I 1:9

TTC IV - Gützkow 10:8

 
Neues auf der Homepage  
  Im Archiv findet Ihr einen Link zum Tischtennis-Archiv von Hans-Alber Meyer, dem Rundenleiter der Oberliga. Dort sind u.a. auch Ergebnisse von DDR-Meisterschaften (Mannschafts- u. Individualmeisterschaften) aufgefüht, was unsere älteren Sportfreunde sicher interessieren wird.

Alles in allem hat Hans-Albert Meyer ein sehr interessantes Archiv aufgebaut und beim Herumstöbern vergisst man schnell die Zeit.
 
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